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Dirk Pope: “Grossmaul!”

Dirk Pope (Autor)
Sabine Kranz (Illustratorin)
Tulipan Verlag
Lesealter: ab 3 Jahren
32 Seiten
Gebundenes Buch: 16,00 €

Wer am lautesten prahlt, hat nicht immer das letzte Wort.

Der Frosch ist stolz auf sein riesiges Maul – und verschluckt mit einem Happs die Fliege, die summend ihre Kreise zieht. Doch der angeberische Frosch ist nichts gegen den Storch, der erst groß tönt und dann den Frosch verspeist. Aber es gibt immer ein noch größeres Großmaul und so geht es prahlerisch quer durch das Tierreich, bis ausgerechnet der mit dem größten Maul überhaupt keine Lust auf Angebereien hat und dem Treiben ein Ende bereitet. (Klappentext)

Das größte Maul vom Seerosenteich

Der Frosch ist sich sicher: Am Seerosenteich hat niemand ein größeres Maul als er. Also schnappt er sich kurzerhand eine Fliege und fühlt sich dabei ziemlich cool. Doch lange kann er seinen Triumph nicht auskosten. Denn kurz darauf taucht ein Storch auf und verschluckt den Frosch, der die Fliege verschluckt hat. Und dann kommt der Fuchs. Und danach ein noch größeres Tier. So steigert sich die Geschichte von Seite zu Seite, bis schließlich jemand auftaucht, der zwar das größte Maul hat, aber mit der Angeberei wenig anfangen kann und dem Ganzen endlich ein Ende setzt.

Das Prinzip der Handlung ist ziemlich simpel: Immer kommt noch ein Tier dazu, das größer ist als das vorherige. Meine Kinder sind mit Begeisterung dabei, weil sich die Geschichte durch dieses einfache Schema leicht erschließt und schnell ein Mitsprech-Rhythmus entsteht. Besonders witzig fanden sie außerdem, dass man das nächste Tier häufig schon auf den Bildern entdecken kann, bevor es überhaupt ins Geschehen eingreift. Dieses gemeinsame Suchen und Entdecken hat beim Vorlesen fast noch mehr Spaß gemacht als der eigentliche Text.

Der Text selbst ist knapp gehalten und arbeitet viel mit Wiederholungen. Das sorgt dafür, dass Kinder schnell ein Gefühl für den Aufbau bekommen und sich die Passagen einprägen. Nach kurzer Zeit konnten meine Kinder die „Verschluck-Kette“ schon mitsprechen und hatten sichtlich Freude daran, die Reihenfolge selbst weiterzuführen. Insbesondere für das empfohlene Alter ab drei Jahren passt das sehr gut.

Die Illustrationen von Sabine Kranz greifen den Humor der Geschichte schön auf. Sie sind farbenfroh, etwas frech gestaltet und bieten einige Details. Besonders die Gesichtsausdrücke der Tiere haben uns immer wieder schmunzeln lassen. Inhaltlich bleibt die Geschichte bewusst einfach. Die Handlung konzentriert sich ganz auf die sich steigernde Kette der „Großmäuler“. Das reicht den Kiddies, auch wenn ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr gewünscht hätte. Die Geschichte ist recht schnell erzählt und auch das Ende kommt zügig.

Schön ist außerdem, dass trotz des „Verschluckens“ der Tiere alles leicht und humorvoll bleibt. Es entsteht keine unangenehme Spannung, sondern vielmehr ein spielerischer Wettstreit, der am Ende freundlich aufgelöst wird. Die kleine Pointe zum Schluss sorgt zusätzlich noch einmal für ein Schmunzeln.

„Großmaul“ ist ein kurzweiliges Bilderbuch, das besonders durch seinen wiederkehrenden Aufbau und die humorvollen Illustrationen überzeugt. Beim Vorlesen mit meinen Kindern hat die Geschichte vor allem durch das Mitsprechen und Entdecken der verschiedenen Tiere funktioniert. Ein unkomplizierter Bilderbuchspaß für zwischendurch.

Vielen lieben Dank an den Tulipan Verlag, der uns dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

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Claudia Schaumann: “Maries Glücksküche – Die Schule am Meer” (Band 1)

Claudia Schaumann (Autorin)
Nadine Jessler (Illustratorin)
Fischer Sauerländer
Lesealter: ab 9 Jahren
208 Seiten
Gebundenes Buch: 13,90€

Eine Küche voller Magie

Ein Umzug nach Frankreich? Marie ist wenig begeistert, als ihre Mutter eine Stelle als Köchin an einer französischen Schule annimmt. Ihr fehlen ihre Freundinnen! In der neuen Schule sind alle komisch. Doch dann weiht Maries Oma Aveline sie in ein Geheimnis ein: Mit den richtigen magischen Zutaten kann Marie Gerichte kochen, die die Menschen verzaubern. Marie ist elektrisiert: Vielleicht hilft ja ein bisschen Zauberei bei ihren Startschwierigkeiten? Doch ihr erstes Koch-Experiment geht total schief, und plötzlich ist der Job ihrer Mutter in Gefahr! Das muss Marie unbedingt wieder gutmachen – am besten mit einem magischen Buffet beim großen Schulfest …
(Klappentext)

Neuanfang, Meeresluft und eine Prise Magie

Ein Umzug in ein anderes Land ist nie einfach, und Marie tut sich mit der neuen Situation ganz schön schwer. Neue Schule, neue Sprache und keine Freundinnen in Sicht. Während ihr Bruder schnell Anschluss findet und das Leben am Meer genießt, fühlt sich Marie zunächst ziemlich verloren. Dass ihre Familie in einer umgebauten Turnhalle wohnt, macht die Situation nicht unbedingt leichter.

Zum Glück gibt es Oma Aveline. Sie ist warmherzig, lebensfroh und hat ein Geheimnis, in das sie Marie einweiht. Mit den richtigen Zutaten kann man beim Kochen kleine magische Effekte erzielen. Für Marie klingt das nach einer guten Möglichkeit, ihre Startschwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Doch natürlich läuft nicht alles nach Plan. Ihr erster Versuch sorgt für ordentliches Chaos und plötzlich steht sogar der Job ihrer Mutter auf dem Spiel.

Die Grundidee von Maries Glücksküche – Die Schule am Meer hat mir sofort gefallen. Zauberkochen, ein Neuanfang an der französischen Küste und eine sympathische Hauptfigur. Das alles bringt eine schöne Wohlfühlatmosphäre mit sich. Besonders die Szenen rund ums Kochen und die magischen Zutaten haben mir gefallen. Hier steckt viel Liebe zum Detail drin und einige Einfälle sind wirklich herrlich witzig.

Gleichzeitig bleibt die Geschichte insgesamt eher überschaubar. Viele Themen werden angerissen, ohne sehr ausführlich erzählt zu werden. Das betrifft sowohl Maries Eingewöhnung in der neuen Schule, die Nebenfiguren als auch das Zauberkochen, das durchaus noch mehr Raum hätte bekommen können. Allerdings passt das gut zur Zielgruppe. Die Geschichte bleibt dadurch leicht zugänglich, übersichtlich und angenehm zu lesen. Gerade für Kinder ab etwa neun Jahren ist das so ideal.

Marie selbst ist eine sympathische Hauptfigur. Ihre Unsicherheit, ihr Wunsch dazuzugehören und ihr vorsichtiger Neuanfang wirken nachvollziehbar. Besonders die Beziehung zu ihrer Oma hat mir gut gefallen.

Auch die Schwarz-Weiß-Illustrationen lockern den Text schön auf und passen gut zum Ton der Geschichte. Die Rezepte am Ende sind zudem eine nette Ergänzung und greifen die Idee der Glücksküche noch einmal auf. Omas Magi(e) ist zum schieflachen.

Maries Glücksküche – Die Schule am Meer ist ein ruhiger, unkomplizierter Reihenauftakt mit einer guten Portion Magie und einem überschaubaren Handlungsrahmen. Eine angenehme Lektüre für Kinder ab etwa 9 Jahren und für alle, die Geschichten mit Wohlfühlatmosphäre und einem kleinen magischen Twist mögen.

Ich bin gespannt, wie sich Marie und ihre Glücksküche in den nächsten Bänden weiterentwickeln.

Vielen lieben Dank an Fischer Sauerländer für das magische Rezensionsexemplar!

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Lisa Hänsch: “Carli und Klecks – Gehen auf den Spielplatz”

Lisa Hänsch (Autorin/ Illustratorin)
Beltz & Gelberg
Lesealter: ab 2 Jahren
22 Seiten
Gebundenes Buch: 10,00 €

Große Momente für ganz Kleine

Carli und Klecks sind auf dem Spielplatz, aber die Rutsche ist ständig besetzt! Da gehen die beiden lieber in Ingas Garten. Dort bauen sie sich was Eigenes!
(Klappentext)

Über das Finden eigener Wege

Carli will rutschen. Klingt erstmal nach einem ziemlich einfachen Plan. Auf dem Spielplatz sieht das Ganze dann aber anders aus. Die großen Brüder sind laut, rücksichtslos und immer ein bisschen schneller als Carli. Für Carli und Kater Klecks ist das zu viel. Also ziehen sie sich zurück in den Garten von Nachbarin Inga, wo aus ein paar einfachen Dingen eine ganz eigene Rutsche entsteht.

Die Geschichte greift ein Gefühl auf, das ich von meinen eigenen Kindern sehr gut kenne: Es ist zu laut, zu wild, zu viel. Anstatt daraus eine typische Konfliktsituation zu machen, in der ein Erwachsener eingreift und das Problem löst oder die Kinder auffordert, mit der Situation klarzukommen, bleibt das Buch ganz nah an Carli und seinen Bedürfnissen. Er darf sich zurückziehen. Er muss sich nicht behaupten, nicht mithalten, nicht über seine Grenzen gehen.

Aus der Situation heraus entwickelt sich eine neue Idee und ein neuer Spielort mit neuen Möglichkeiten. Dieses Umlenken ist für mich der eigentliche Kern der Geschichte. Es geht nicht ums Verlieren oder Ausweichen, sondern um Selbstbestimmung, natürlich auf eine kindliche Weise.

Gerade im Alltag ist man als Erwachsener oft schnell dabei, Kinder doch wieder zurück in solche Situationen zu schicken, damit sie lernen, damit umzugehen. In diesem Buch wird ein anderer Weg gezeigt. Einer, der ruhiger ist und Kindern zutraut, selbst eine Lösung zu finden, die sich für sie richtig anfühlt. Am Ende fügt sich alles wieder zusammen. Ohne großes Drama wird aus dem eigenen Spiel wieder ein gemeinsames.

Die Illustrationen tragen wieder viel zu dieser Wirkung bei. Sie sind warm, lebendig und zeigen kleine Details, die man oft erst beim zweiten oder dritten Anschauen entdeckt. Besonders schön ist, wie selbstverständlich unterschiedliche Lebensrealitäten mitlaufen, ohne betont zu werden. Der Text bleibt kurz und klar. Viel entsteht im gemeinsamen Anschauen und Erzählen.

Carli und Klecks gehen auf den Spielplatz ist eine ruhige, alltagsnahe Geschichte über Grenzen, Rückzug und die Möglichkeit, Dinge auf seine eigene Weise zu gestalten.

Weitere Abenteuer von Carli und Klecks:

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Lisa Hänsch: “Carli und Klecks – Backen einen Kuchen”

Lisa Hänsch (Autorin/ Illustratorin)
Beltz & Gelberg
Lesealter: ab 2 Jahren
22 Seiten
Gebundenes Buch: 10,00 €

Große Momente für ganz Kleine

Carli und Klecks wollen einen Geburtstagskuchen für Carlis Mama backen. Klar, das können sie schon ganz alleine!
(Klappentext)

Über Selbstwirksamkeit im Kinderalltag

Carli hat eine klare Mission: Mama hat Geburtstag und dafür braucht es natürlich einen Kuchen. Da Papa im Homeoffice beschäftigt ist, nehmen Carli und Kater Klecks die Sache kurzerhand selbst in die Hand. Dass dabei nicht alles nach Rezept läuft und plötzlich auch eher ungewöhnliche Zutaten im Teig landen, gehört irgendwie dazu. Am Ende entsteht ein ganz eigener „Kuchen“ und vor allem ein ziemlich großes Abenteuer.

Im Kern erzählt das Buch etwas, das im Familienalltag ständig passiert, nur oft nicht ganz so entspannt. Kinder wollen selbst aktiv werden, selbst ausprobieren, selbst entscheiden. Genau das ist für Kinder in diesem Alter ein enorm wichtiger Entwicklungsschritt. Aber wir Erwachsenen sehen dabei schon das Chaos vor uns. Mehl auf dem Boden, klebrige Handabdrücke an sämtlichen Möbeln, Geschirr, das garantiert nie wieder sauber wird. Ehrlich gesagt finde ich genau das als Mama schon sehr herausfordernd. Man weiß ja, wer am Ende aufräumen wird.

Das Buch zeigt sehr schön, dass Ausprobieren auch Chaos bedeuten darf. All das wird nicht problematisiert, sondern als Teil des Prozesses erzählt. Fehler sind hier nichts, was korrigiert werden muss, sondern etwas, das einfach dazugehört.

In diesem Zusammenhang ist die Rolle des Vaters wirklich super gelungen. Er ist nicht derjenige, der sofort eingreift oder alles korrigiert, sondern jemand, der begleitet und unterstützt, ohne Carlis Eigeninitiative zu bremsen. Carli darf machen. Er darf scheitern, improvisieren und die ungewöhnlichsten Dinge zu einem Teig zusammenwerfen. Um dieses Erlebnis geht es im Endeffekt: Sich ausprobieren, egal, wie das Ergebnis aussieht. Der Vater bleibt bewundernswert gelassen. Ich habe beim Lesen jedenfalls gedacht: Davon muss ich mir unbedingt eine Scheibe abschneiden. Von der Geduld, gewiss nicht vom Kuchen 😉

Sprachlich bleibt das Buch bewusst schlicht. Kurze Sätze, klare Abläufe, viel Wiedererkennung, aber das passt sehr gut zur Zielgruppe. Gleichzeitig tragen die Illustrationen einen großen Teil der Geschichte. Sie sind lebendig, warm und nicht zu vollgestopft. Gerade für kleine Kinder funktioniert das so hervorragend, weil sie sich vieles über die Bilder erschließen können.

Carli und Klecks backen einen Kuchen zeigt einen ganz alltäglichen Moment. Es geht nicht darum, etwas perfekt zu machen, sondern darum, es überhaupt zu versuchen. Und vielleicht erinnert es nicht nur Kinder daran, dass genau darin oft das Schönste liegt.

Noch mehr Abenteuer von Carli und Klecks:

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Bilderbücher Kinderbücher Kinderbücher ab 4 Jahre Rezensionen Vorlesebücher

Andrea Schomburg: “Disko im Zoo”

Andrea Schomburg (Autorin)
Barbara Nascimbeni (Illustratorin)
Tulipan Verlag
Lesealter: ab 4 Jahren
32 Seiten
Gebundenes Buch: 16,00 €

Und endlich wieder Diskonacht! Gerti Gnu schlüpft in die roten Hackenschuh, Löwe Lars föhnt sich die Mähne und die Hyäne putzt die Zähne. Wie in jedem Jahr. Doch dieses Mal kommt alles anders. Denn die Pinguinmännchen Ping und Pong sorgen mit ihrem großen Herzenswunsch für eine ganz besondere Überraschung.

Witzig gereimtes Bilderbuch mit partybunten und fröhlichen Illustrationen.
(Klappentext)

Eine Familie für 2 Pinguine

Einmal im Jahr wird der Zoo zur Disko. Dann werfen sich die Tiere in Schale und veranstalten eine riesige Party. Zwischen Konfetti und Tanz verlieben sich Ping und Pong, zwei Pinguinmännchen, die sich bald nichts sehnlicher wünschen als eine eigene Familie. Nur fehlt dafür etwas EntschEIdendes. Aber dafür findet sich noch in der Diskonacht eine überraschend simple Lösung.

Die Geschichte ist durchgehend gereimt. Allerdings ist der Rhythmus an manchen Stellen etwas komplizierter und so wurde es beim Vorlesen teils etwas holprig. Dazu kommt, dass die Handlung für ein Bilderbuch recht umfangreich ist. Es passiert – abgesehen von der wilden Partynacht – noch einiges mehr und ich habe es bei meiner Vorlesegruppe deutlich gemerkt, wie die Aufmerksamkeit bei einigen Kindern abnahm, auch wenn der Einstieg mit der Diskonacht zunächst große Begeisterung ausgelöst hatte.

Die Illustrationen sind farbenfroh und lebendig. Überall gibt es kleine Szenen zu entdecken. Manche Details fallen erst beim zweiten oder dritten Durchblättern auf.

Neben der bunten Diskostimmung entwickelt sich die eigentliche Geschichte eher nebenbei. Ping und Pong wünschen sich eine eigene Familie. Die Frage ist nur, woher die beiden ein Ei bekommen sollen. Die Lösung kommt recht schnell, denn Pinguindame Marei gibt gerne eines ihrer Eier ab, sie legt schließlich ohnehin immer zwei. Für Kinder ist das völlig stimmig. Sie hat 2, die anderen haben keines, selbstverständlich wird da geteilt. Als Erwachsener stutzt man da doch immerhin kurz. Gleichzeitig passt diese Leichtigkeit wiederum gut zur fröhlichen Grundstimmung des Buches und vermittelt ja auch einen netten Grundgedanken.

Insgesamt also ein farbenfrohes Bilderbuch mit einer ungewöhnlichen Idee und vielen lebendigen Szenen. Die Reime und die etwas längere Handlung machen das Vorlesen nicht immer ganz leicht, bieten aber gleichzeitig genug Stoff zum Reden und Entdecken.

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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Jugendliteratur Kinderbücher Kinderbücher ab 10 Jahre Rezensionen

Lynn Painter: “Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden”

Lynn Painter (Autorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 10 Jahren
320 Seiten
Gebundenes Buch: 15,00 €

Stell dir vor, du hast vier Wünsche frei – und dann werden sie dir vor der Nase weggeschnappt…

Dieses Schuljahr wird das beste aller Zeiten! Denn Emma und ihre Freundinnen haben die Magie auf ihrer Seite. Monatelang ist Emma den Hinweisen ihrer geliebten Oma gefolgt und hat an den perfekten Wünschen getüftelt, und jetzt ist es endlich so weit – all ihre Träume sollen wahr werden: Coolness, Schönheit und ein neuer Mann für ihre Mom. Doch die Wunder lassen auf sich warten … und warten … und warten. Bis Emma plötzlich klar wird: Ihre Wünsche gehen in Erfüllung, allerdings nicht für sie, sondern für Jackson, den nervigen Neuen in der Klasse. Und um dieses magische Chaos wieder geradezubiegen und ihre Wünsche zu retten, bleibt Emma nichts anderes übrig, als mit Jackson zusammenzuarbeiten …
(Klappentext)

Wünsche, Chaos und ein bisschen Magie im Alltag

Emma glaubt an die „Magie der Vier“ – eine geheimnisvolle Legende, laut der vier Menschen am vierten des vierten Monats vier Wünsche gewährt werden. Gemeinsam mit ihren Freundinnen setzt sie alles daran, ihre perfekt durchdachten Wünsche auf den Weg zu bringen. Doch statt dass sich ihr Leben plötzlich verbessert, passiert etwas ganz anderes: Die Wünsche landen ausgerechnet bei Jackson, dem neuen Mitschüler, der ihr ohnehin schon auf die Nerven geht. Um das Ganze wieder geradezubiegen, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihn von einer Zusammenarbeit zu überzeugen.

Ich bin mit einer ziemlich klaren Erwartung an das Buch herangegangen. Ich kenne bereits andere Romane von Lynn Painter und Better than the Movies war für mich einfach großartige Unterhaltung. Entsprechend neugierig war ich, wie ihr erster Ausflug ins Kinder- und Jugendbuch funktioniert.

Und man erkennt ihn auch hier schnell, den typischen Lynn-Painter-Ton. Die Geschichte liest sich leicht, ist witzig und hat diese kleinen, oft sehr treffenden Beobachtungen aus dem Alltag. Emma ist eine Figur, mit der man gut mitgehen kann – ein bisschen unsicher, ein bisschen überambitioniert und manchmal herrlich unbeholfen. Gerade das macht sie sympathisch.

Die Dynamik zwischen ihr und Jackson funktioniert ebenfalls gut. Man ahnt natürlich recht schnell, in welche Richtung sich das entwickelt, aber das gehört bei solchen Geschichten ja auch ein Stück weit dazu. Es geht weniger um Überraschung als um das Mitverfolgen.

Was mir gefallen hat, ist die Mischung aus Alltag und einem Hauch Magie. Die Idee, dass Wünsche plötzlich nicht da ankommen, wo sie sollen, bringt Bewegung und Witz in die Geschichte. Es bleibt immer nah an Emmas Leben, an Schule, Freundschaften und diesem Gefühl, irgendwo dazugehören zu wollen – oder eben nicht.

Gleichzeitig hatte ich beim Lesen öfter den Gedanken, dass man an manchen Stellen ruhig noch etwas mehr hätte erzählen können. Die Geschichte bleibt insgesamt eher kompakt und bewegt sich zügig vorwärts. Das passt gut zur Zielgruppe, lässt aber auch ein paar Möglichkeiten liegen, Figuren oder Situationen noch etwas stärker auszubauen.

Unterm Strich ist Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden ein unterhaltsames, leicht zu lesendes Jugendbuch mit viel Charme. Es hat Humor, eine angenehme Leichtigkeit und genau die richtige Portion Magie, um den Alltag ein kleines bisschen durcheinanderzubringen. Für die Zielgruppe – vor allem für Mädchen ab etwa zehn Jahren – dürfte das ziemlich gut funktionieren. Und auch außerhalb dieser Altersgruppe lässt sich das Buch gut lesen, wenn man Lust auf eine unkomplizierte, warmherzige Geschichte hat.

Liebsten Dank an vorablesen.de und die Möglichkeit, Emma auf der Suche nach ihren Wünschen begleiten zu können!

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Kathrin Lena Orso: “Mein erster Märchenzauber”

Kathrin Lena Orso (Autorin)
Nadin Franke (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahren
10 Seiten
Pappbilderbuch: 14,00€

Märchen in 3D!

Die Geschichten von Hänsel und Gretel, Rotkäppchen, Dornröschen und Sterntaler faszinieren schon die Kleinsten. Kathrin Lena Orso hat sie altersgerecht erzählt und Nadin Franke zaubert daraus wunderbare Szenen mit verspielten Details.

Ein Pop-up-Buch zum Staunen und Schwelgen.
(Klappentext)

Märchen als kleine Bühnenstücke

Mein erster Märchenzauber versammelt vier bekannte Märchen – Hänsel und Gretel, Rotkäppchen, Dornröschen und Sterntaler – in einer sehr kompakten Form für die Allerkleinsten. Zu jedem Märchen gibt es eine aufklappbare Szene als dreidimensionales Bühnenbild. Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein kurzer Text, der die Geschichte stark gekürzt nacherzählt. Die Pop-up-Szene zeigt jeweils einen markanten Moment aus dem Märchen.

Diese kleinen Bühnenbilder sind absolut beeindruckend. Beim Aufklappen entsteht eine Art Mini-Kulisse mit Figuren, Häusern und Landschaften – fast wie ein kleines Märchentheater zwischen zwei Buchdeckeln. Da staunen nicht nur die Kinder, sondern auch wir Erwachsenen.

Die Texte beschränken sich auf das Nötigste und erzählen die Geschichten in wenigen Sätzen nach. Für Kinder ab etwa zweieinhalb Jahren reicht das völlig aus. Wer die Märchen schon kennt, erkennt die wichtigsten Elemente sofort wieder. Und wer sie noch nicht kennt, bekommt zumindest eine erste Idee davon.

Die Illustrationen sind farbenfroh und freundlich gestaltet. Es wird nicht krampfhaft versucht, jedes Märchendetail in ein Bild zu quetschen. Dadurch bleiben die Szenen übersichtlich, obwohl in den kleinen Bühnenbildern einiges los ist.

Ganz unempfindlich sind die Pop-up-Elemente allerdings nicht. Die Konstruktion wirkt ordentlich gemacht, aber sehr energische Kinderhände könnten hier durchaus einmal etwas erwischen, das lieber ganz bleiben würde. Ein Buch also, das sich besonders gut zum gemeinsamen Anschauen eignet.

Insgesamt ist Mein erster Märchenzauber eine schöne Möglichkeit, klassische Märchen schon früh ins Bücherregal zu holen. Die Geschichten sind stark verkürzt, dafür sorgen die aufklappbaren Szenen für leuchtende Augen und jede Menge Freude.

Ein liebes Dankeschön an den Verlag, der uns dieses märchenhafte Buch als Rezensionsexemplar zugesandt hat!

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Gesundheit Gesundheit Ratgeber Rezensionen Sachbücher

Jennifer und Felix Aaslepp: “Bye-bye Beschwerden: Medizinisches Wissen von A wie “Aua” bis Z wie „zieht ein bisschen“

Jennifer und Felix Aaslepp (Autoren)
humboldt Verlag
192 Seiten
Taschenbuch: 22,00 €

Die 77 häufigsten Alltagsbeschwerden – endlich verständlich erklärt

Kopfschmerzen, Verstopfung, ein Hexenschuss aus dem Nichts oder ein nerviger Mückenstich – du kennst diese kleinen Beschwerden bestimmt auch. Die meisten sind harmlos, aber lästig. Genau hier setzt dieser Ratgeber von Jennifer und Felix Aaslepp an: Er versammelt 77 typische Alltagsbeschwerden und zeigt dir, was du selbst tun kannst, und wann besser der Arzt oder die Apothekerin gefragt ist. Sie erklären Ursachen, geben praktische Tipps für Hausmittel sowie freiverkäufliche Wirkstoffe und teilen ihre Erfahrungen aus der täglichen Praxis: Damit Gesundheit nicht nur ernst ist, sondern menschlich bleibt. (Klappentext)

Ruhiger Gesundheitsratgeber für Alltagswehwehchen

Es sind selten die spektakulären Notfälle, die einen verunsichern. Viel häufiger sind es diese merkwürdigen Zwischenzustände, wie ein Ziehen im Rücken, das sich seltsam anfühlt. Ein Druck im Kopf, der anders ist als die letzte Migräne. Ein Mückenstich, der auf seine zehnfache Größe anschwillt. Nichts, weshalb man sofort ins Krankenhaus fährt, aber doch beunruhigend genug. Und häufig gibt Doktor Google eine überaus beängstigende Diagnose, die nur noch mehr verunsichert.

Bye-bye Beschwerden sammelt 77 solcher Situationen und bringt sie in eine übersichtliche Ordnung. Das Buch ist nach Körperregionen sortiert, jede Beschwerde wird kurz erklärt, mögliche Ursachen werden genannt, dazu gibt es konkrete Hinweise, was man selbst tun kann. Vor allem wird auch die Frage geklärt, ob man weiter beobachten oder lieber ärztlich abklären lassen sollte.

Viele Ratschläge kennt man bereits: Kühlen hilft bei Schwellungen, viel trinken bei Kopfschmerzen, Ruhe bei Erschöpfung. Das Buch enthält kein revolutionäres Wissen oder eine Anleitung zur Wunderheilung. Aber es ist hilfreich, alles gebündelt vor sich zu haben, ohne dass Panik geschürt und das Gefühl vermittelt wird, gerade an einer seltenen Tropenkrankheit dahinzusiechen.

Man merkt, dass hier Arzt und Apothekerin mit viel Fachwissen schreiben. Der Ton bleibt sachlich, aber nicht trocken. Die Einschätzungen sind durchdacht und auf den Punkt gebracht. Besonders hilfreich finde ich die klaren Hinweise, wann man eben nicht einfach weitermachen sollte. Diese Grenze ist im Alltag oft schwer einzuschätzen.

Gegen Ende weitet sich der Blick noch etwas und streift auch Themen wie Schlafprobleme oder psychische Belastungen. Natürlich lassen sich solche komplexen Bereiche auf wenigen Seiten nur anreißen, aber als kurzer Überblick passt das gut zum Konzept des Buches und rundet den Ratgeber sinnvoll ab.

Als Lektüre von vorne bis hinten ist das Buch weniger spannend. Nach spätestens zehn Einträgen merkt man, dass der Aufbau sich wiederholt – was bei einem Nachschlagewerk natürlich sinnvoll ist. Es geht nicht um literarische Abwechslung, sondern um schnelle Orientierung.

Neu erfunden hat dieses Buch die Hausapotheke nicht. Aber es nimmt die kleinen Beschwerden ernst, ohne sie größer zu machen als sie sind. Für mich ist das kein Buch, das man begeistert weiterempfiehlt, weil es einen umgehauen hat. Es ist eher eines, das man irgendwann dankbar aus dem Regal zieht, wenn der eigene Körper mal wieder eine dieser kleinen, rätselhaften Beschwerden produziert.

Vielen lieben Dank an Lovelybooks! Es war großartig, bei der Leserunde dabei sein zu dürfen.

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Kathrin Lena Orso: “Klapp auf, such mit! Wimmelige Ostern mit Hase Hubsi”

Kathrin Lena Orso (Autorin)
Olena Kvitka (Illustratorin)
Penguin Junior Verlag
Lesealter: ab 2 Jahren
4 Seiten
Pappbilderbuch: 12,00€

Wunderschöne Osterzeit!

Wie feiern die Menschen eigentlich Ostern? Das fragt sich Hase Hubsi schon lange. Also verlässt er das Osterhasenland und beobachtet Familie Becker heimlich im Garten, beim Basteln und Dekorieren und natürlich beim Ostereiersuchen.

Lustiger Wimmel-Suchspaß für alle, die sich auf das Osterfest freuen!
(Klappentext)

Ostergewimmel zum Aufklappen

Ostern ist für Kinder ohnehin schon ein ziemlich spannendes Fest. Es wird gebastelt und dekoriert und überall im Garten tauchen wie durch Zauberei wunderschöne bunte Eier auf. In Wimmelige Ostern mit Hase Hubsi schaut sich ausgerechnet ein Osterhase selbst an, wie Menschen eigentlich Ostern feiern. Dabei müsste er es doch am besten wissen, oder? Naja, Hase Hubsi verlässt dafür jedenfalls das Osterhasenland und beobachtet Familie Becker bei ihren Vorbereitungen. Dabei entfalten sich auf den Seiten vier große Szenen rund um das Osterfest.

Das Erste, was bei diesem Buch auffällt, ist seine ungewöhnliche Form. Die Seiten lassen sich weit ausklappen, sodass aus einer normalen Buchseite eine breite Wimmelwelt entsteht. Beim Aufklappen öffnet sich nach und nach eine große Szene, fast wie ein kleines Bühnenbild. Gerade für kleine Kinder ist das ein schöner Überraschungsmoment.

In diesen vier großen Bildern gibt es jede Menge zu entdecken: Menschen im Garten, Kinder beim Spielen, Tiere, kleine Missgeschicke und viele Details, die man beim ersten Durchblättern gar nicht alle erfassen kann. Die Illustrationen sind farbenfroh und freundlich gestaltet, dabei aber angenehm übersichtlich. Es ist viel los, aber nicht chaotisch.

Zusätzlich gibt es kleine Suchaufgaben. Am Rand sind Gegenstände oder Figuren abgebildet, die im Bild wiedergefunden werden sollen. Der Text ist bewusst knapp gehalten und begleitet die Bilder eher im Hintergrund. Jede der vier Szenen wird von acht gereimten Versen eingerahmt. Die Reime sind leicht verständlich und geben eine kleine Orientierung, während der eigentliche Spaß darin besteht, gemeinsam durch die Bilderszenen zu wandern und immer neue Dinge zu entdecken.

Eine große Geschichte darf man bei einem Wimmelbuch natürlich nicht erwarten. Hase Hubsi ist eher ein neugieriger Beobachter, der durch die Szenen führt. Der Fokus liegt klar auf den Bildern und den Entdeckungen beim Betrachten.

Insgesamt ist das Buch ein fröhliches Oster-Wimmelbuch. Die großen Ausklappseiten sind eine besonders schöne Idee. Sie machen das Buch zu etwas Besonderem und sorgen dafür, dass man beim Blättern immer wieder neue kleine Szenen entdeckt. Gerade für jüngere Kinder ist das eine unterhaltsame Beschäftigung rund um die Osterzeit.

Vielen lieben Dank an den Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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Johanna Klement: “Körperquatsch mit Soße: Absurde Körperweisheiten und was an ihnen dran ist”

Johanna Klement (Autorin)
Tine Schulz (Illustratorin)
Fischer Sauerländer Verlag
Lesealter: ab 8 Jahren
40 Seiten
Gebundenes Buch: 15,90 €

Absurde Körperweisheiten – und wie man nicht auf sie hereinfällt.

Auf einem Streifzug durch den Körper deckt die Ärztin Johanna Klement die häufigsten und absurdesten Körperweisheiten auf – von Kopf bis Fuß!

Ein Buch für alle Kinder, die sich gerne Sachwissen und Humor einverleiben wie eine große Portion Spaghetti. Aber aufessen, sonst gibt’s morgen schlechtes Wetter! Oder wie war das nochmal?!
(Klappentext)

Obstbäume im Bauch, Spaghetti aus den Ohren und weitere Familienmärchen

„Schrei nicht so, mir platzt gleich das Trommelfell!“
„Wenn du Kirschkerne schluckst, wächst dir ein Baum im Bauch!“

Solche Sätze halten sich erstaunlich zäh über viele Generationen hinweg. Man hört sie selbst als Kind, nimmt sie mal mehr mal weniger ernst und irgendwann trägt man sie selbst an die eigenen Kinder weiter. Meistens meint man es doch nur gut oder sogar nur im Scherz. Manchmal bedient man sich ihrer auch, weil es gerade der bequemste Weg ist. Nur dumm, wenn sie im Kopf des Kindes hängen bleiben und sich plötzlich gar nicht mehr so lustig anfühlen oder sogar Angst erzeugen.

Körperquatsch mit Soße greift genau diese Sprüche auf, um sie gründlich zu überprüfen. Das Buch wendet sich dabei direkt an die Kinder, stellt Fragen, spricht mögliche Zweifel an und zeigt dann, was tatsächlich im Körper passiert. Dabei geht es nicht nur um ein schnelles Stimmt! oder Stimmt nicht!, sondern auch darum, warum sich solche Weisheiten so hartnäckig halten.

Die Reise führt vom Kopf bis zu den Füßen. Jede Behauptung bekommt ihren eigenen Auftritt, meist auf einer Doppelseite, übersichtlich und gut portioniert. Man kann vorne anfangen oder gezielt zu dem Mythos springen, der gerade für Diskussionen gesorgt hat.

Was dem Buch besonders gut gelingt, ist die Balance zwischen Humor und Sachlichkeit. Die Illustrationen übertreiben genüsslich. Wenn ein Kirschkern im Bauch tatsächlich zum Baum würde, dann sieht man hier sehr deutlich, wie absurd das wäre. Gleichzeitig bleiben die Erklärungen klar und nachvollziehbar. Man merkt, dass medizinisches Wissen dahintersteht, das den eigentlichen Hintergrund solcher Sprüche erklärt.

Schön ist auch, dass Kinder nicht nur Antworten bekommen, sondern ermutigt werden, Aussagen zu hinterfragen. Warum sagen Erwachsene so etwas? Glauben sie selbst daran? Und wie findet man heraus, was wirklich stimmt? Dieser Gedanke zieht sich durch das Buch und macht es mehr als nur zu einer Sammlung lustiger Irrtümer. Natürlich ist es kein umfassendes Anatomiebuch. Die Mythen werden kompakt erklärt, ohne tief in wissenschaftliche Details einzusteigen. Für die Zielgruppe ab etwa acht Jahren ist das aber genau richtig so.

Körperquatsch mit Soße räumt mit alten Körperweisheiten auf. Es zeigt, was an ihnen dran ist und was einfach nur eine lächerliche Übertreibung darstellt. Es nimmt Kinder ernst, ihre Fragen auch und liefert Argumente, die man beim nächsten Körperquatsch gut gebrauchen kann.